Airline Policies on Serving Food and Beverages During the Covid-19 Pandemic
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Die COVID-19-Pandemie hat praktisch alle Facetten des Flugbetriebs umgekrempelt, und der Essens- und Getränkeservice an Bord war eines der sichtbarsten Elemente, das sich unmittelbar veränderte. Was einst ein routinemäßiger Teil des Passagiererlebnisses war - heiße Handtücher, mehrgängige Mahlzeiten, klirrende Barwagen - wurde plötzlich zu einem Schwerpunkt der Infektionskontrolle. Fluggesellschaften auf der ganzen Welt haben sich bemüht, die Serviceprotokolle zu überarbeiten, den Passagierkomfort mit einem neuen, dringenden Mandat in Einklang zu bringen: Verringerung des Übertragungsrisikos. Die Politik, die sich herausstellte, variierte nach Träger, Routenlänge und Region und sie haben sich weiter verändert, als sich das wissenschaftliche Verständnis und die Impfraten entwickelt haben. Dieser Artikel untersucht, wie sich der Essens- und Getränkeservice während der Pandemie verändert hat, die Sicherheitsgründe für jede Anpassung und welche Praktiken in einer post-Pandemie-Welt wahrscheinlich bestehen werden.
Der sofortige Dreh Anfang 2020: Aussetzung und Vereinfachung
Im März 2020, als die Weltgesundheitsorganisation eine globale Pandemie ausrief und die Grenzen geschlossen wurden, unternahmen die Fluggesellschaften schnelle und dramatische Schritte, um die Interaktion zwischen Passagieren und Besatzung einzuschränken. Die Motivation war zweifach: Schutz der Mitarbeiter an vorderster Front und Beruhigung einer ängstlichen Reisenden. Innerhalb weniger Wochen kündigten fast alle großen Fluggesellschaften an, dass sie entweder die Mahlzeiten- und Getränkedienste aussetzen oder radikal verändern würden.
Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen – oft unter zwei oder drei Stunden definiert – verschwanden volle Getränkewagen. Delta Air Lines und United Airlines Der Service für das Heißtuch wurde eliminiert und auf vielen Routen wurden überhaupt keine Snacks verteilt. Sogar Kaffee und Tee, einst das Grundnahrungsmittel eines Kabinenservice, wurden aus Sorge entfernt, dass die Besatzung, die Tassen handhabt, sich über Passagiere beugt, eine unsichere Nähe schafft.
Auf internationalen Langstreckenflügen, bei denen es nicht möglich war, 10 bis 14 Stunden ohne Nahrung zu gehen, zogen die Fluggesellschaften zu einem All-in-One-Service-Modell über. Statt stundenlang verteilter Kurse erhielten die Passagiere möglicherweise eine einzige versiegelte Tasche mit einem Sandwich, einem verpackten Dessert, Wasser in Flaschen und vielleicht einem kleinen Snack. Ziel war es, die Anzahl der Male zu minimieren, in denen sich eine Flugbegleiterin einer Sitzreihe nähern musste. Fluggesellschaften, die traditionell auf aufwendige Mahlzeiten wie Singapore Airlines und Emirates stolz waren, führten schnell "Mahlzeiten auf Abruf" -Konzepte ein, obwohl die Möglichkeiten drastisch reduziert wurden.
Diese erste Welle von Veränderungen basierte nicht auf der Regulierung, sondern auf einer Flut interner Risikobewertungen. Die International Air Transport Association (IATA) gab Leitlinien heraus, in denen betont wurde, dass die Kabinenumgebung mit ihren HEPA-Filtern für Krankenhäuser und vertikalem Luftstrom bereits ein geringes Risiko darstellte, räumte jedoch ein, dass Service-Touchpoints - das Hin- und Herbewegen von Gegenständen, gemeinsame Servierutensilien und persönliche Gespräche - diese Sicherheit untergraben könnten.
Klassifizieren des Dienstes nach Flugdauer: Ein gestufter Ansatz
Als die Wochen zu Monaten wurden, erkannten die Fluggesellschaften, dass eine für alle passende Federung für die Kundenzufriedenheit nicht nachhaltig ist, insbesondere auf Premium-Strecken, und es entstand ein gestuftes System, das Flüge nach Längen kategorisiert und den Service entsprechend anpasst.
Kurzstreckenflüge (unter 2 Stunden)
Auf diesen Strecken entschieden sich viele Fluggesellschaften für keinen gastronomischen Service. Stattdessen wurden die Passagiere ermutigt, vor dem Einsteigen kostenlose Wasserflaschen am Gate abzuholen – eine Praxis, die von mehreren Billigfluggesellschaften entwickelt und später von Full-Service-Fluggesellschaften übernommen wurde. Wenn ein Getränkewagen vorhanden war, trug er normalerweise nur Wasser und eine einzige versiegelte Saftoption, und die Passagiere wurden angewiesen, ihre Masken nur kurz abzusenken, um zu trinken, und sie sofort zu ersetzen. Einige Fluggesellschaften, darunter Ryanair und easyJet, setzten den Verkauf an Bord ein und wiesen die Passagiere an, Snacks digital vorzubestellen, um kontaktlose Lieferung zu ermöglichen.
Mittelstreckenflüge (2-6 Stunden)
Hier wurde ein „Snack-Bag-plus-Drink-Modell zur Norm. Eine Flugbegleiterin mit voller persönlicher Schutzausrüstung, einschließlich Maske, Gesichtsschutz und Handschuhen, verteilte eine vorversiegelte Tasche mit einem kleinen Snack wie Brezeln, einem umwickelten Keks und einer Flasche Wasser sowie einem einzigen alkoholischen oder alkoholfreien Getränk. Die Transaktion war schnell und leise konzipiert: Der Passagier erhielt die Gegenstände, die oft vom Besatzungsmitglied auf den Tabletttisch gestellt und nicht direkt übergeben wurden. Menüs verschwanden; jede Wahl wurde über eine laminierte Karte oder eine aufgezeichnete Ankündigung mitgeteilt.
Langstreckenflüge (über 6 Stunden)
Selbst auf interkontinentalen Reisen wurde das Konzept eines Full-Meal-Service neu konzipiert. Economy-Passagiere auf Carriern wie Emirate Qatar Airways erhielt ihre gesamte Mahlzeit – Hauptgericht, Seiten, Dessert und Besteck – in einer einzigen versiegelten Box oder Tasche, die kurz nach dem Start geliefert wurde. In Premium-Kabinen, während einige Berührungen wie Bettwäsche und Keramikplatten überlebten, wurde der Servicefluss in eine einzige, stromlinienförmige Sequenz zusammengebrochen. Die Besatzungsmitglieder legten bedeckte Gerichte auf Tabletttische, anstatt sie am Tisch zu präsentieren. Viele Fluggesellschaften entfernten Begrüßungsgetränke, heiße Nüsse und Snacks mitten im Flug vollständig und ließen stattdessen Selbstbedienungsvorratskammern mit verpackten Gegenständen, die die Passagiere selbst abholen konnten.
Diese Strategie war nicht nur ein Marketing-Pivot, sondern eine direkte Reaktion auf den wahrgenommenen Risikogradienten. Je länger der Flug, desto unvermeidlicher wurde Essen und Trinken, so dass sich die Branche auf die Minimierung der Anzahl und Länge der Expositionen konzentrierte, anstatt den Konsum vollständig zu eliminieren.
Sicherheitsprotokolle in der Galeere und darüber hinaus
Ebenso tief greifende Veränderungen gab es im Back-of-House-Betrieb: Catering-Einrichtungen, oft großvolumige Umgebungen, wurden als potenzielle Kontaminationsknoten identifiziert, was zu einer Überarbeitung der Zubereitung, Verpackung und Verladung von Lebensmitteln in Flugzeuge führte. Die International Flight Services Association hat verbesserte Hygienerichtlinien herausgegeben und viele Fluggesellschaften haben ihren Catering-Partnern strengere Hygienevorschriften auferlegt.
In der Galeer wurden die Besatzungen angewiesen, Oberflächen häufig zu desinfizieren und Handschuhe beim Umgang mit Serviceartikeln zu tragen. Besteck, einst Metall und wiederverwendbar, wurde bei vielen Fluggesellschaften weitgehend durch gewickelte Holz- oder Einweg-Kunststoffutensilien ersetzt. Keramikgeschirr verschwand in der Wirtschaft zugunsten von Einweg-Containern, die ohne Sortieren weggeworfen werden konnten. Selbst Eisschubladen wurden abgedichtet, da Eismaschinen als Kreuzkontaminationspunkt betrachtet wurden. Kabinenbesatzungen wurden darauf trainiert, beim Umgang mit Lebensmitteln ihre Masken oder Gesichter nicht zu berühren, und viele nahmen ein Ritual der Händedesinfektion zwischen jeder Sitzreihe an.
Auch die Flugzeugkonfiguration spielte eine Rolle. Fluggesellschaften, die auf stark nachgefragten Strecken Großraumflugzeuge betrieben, konfigurierten die Serviceflows neu, um die Bewegungen der Besatzung durch die Kabine zu minimieren. Einige bezeichneten eine bestimmte Galeere als "saubere" Zone und verlangten, dass nicht verwendete Lebensmittel dort zurückgegeben werden. Die Müllabfuhr wurde modifiziert: Anstatt mit einer Tasche den Gang hinauf und hinunter zu gehen, bat die Besatzung die Passagiere, ihren Abfall in versiegelte Säcke zu legen, die an ihren Sitzen zurückgelassen wurden, die dann während eines koordinierten Sweeps gesammelt wurden.
Diese Protokolle, die für die Passagiere manchmal unsichtbar waren, stellten ein grundlegendes Umdenken der Galeere als biosicheren Raum dar. Die bis 2024 noch bestehenden Prozesse waren nicht übertriebener Vorsicht geschuldet, sondern ein kultureller Wandel im Flugbetrieb: Die Lebensmittelsicherheit hatte neben dem Kundenerlebnis dauerhaft an Bedeutung gewonnen.
Kontaktloses Alles: Digitale Menüs und Tap-to-Pay
Technologie wurde zu einem entscheidenden Verbündeten bei der Suche nach einem Touch-Free-Service. Bis Mitte 2020 hatten viele Fluggesellschaften digitale Menüs eingeführt, die über eigene Geräte der Passagiere oder über Bildschirme auf Sitzlehnen zugänglich waren. Fluggesellschaften, die zuvor Premium-Kabine-Passagieren eine gedruckte Weinkarte angeboten hatten, ersetzten sie schnell durch einen QR-Code auf dem Tabletttisch oder einen Pre-Flight-E-Mail-Link. Dies ermöglichte es den Flyern, Optionen zu durchsuchen, ohne eine Gemeinschaftskarte zu handhaben, aber es bedeutete auch, dass das Lesen über die Herkunft des Weins auf einem kleinen Telefonbildschirm zur neuen Normalität wurde.
Zahlungsmethoden entwickelten sich parallel. Für Fluggesellschaften, die Essen und Getränke verkauften, waren kontaktlose Zahlungssysteme - Google Pay, Apple Pay und RFID-fähige Kreditkarten - plötzlich obligatorisch. Bargeldtransaktionen, die einst bei vielen Billigfluggesellschaften üblich waren, wurden bei einigen Fluggesellschaften zugunsten der Online-Bestellung vollständig eingestellt. Diese Verschiebung reduzierte den Bedarf an Personal, um Geld zu verwalten, eliminierte einen weiteren gemeinsamen Touchpoint und beschleunigte einen Trend, der sich seit Jahren langsam entwickelt hatte. Eine 2021-Umfrage des Luftfahrtunternehmens SITA ergab, dass 68% der Fluggesellschaften planten, bis 2023 in verbesserte kontaktlose Zahlungssysteme zu investieren, eine Zahl, die weitgehend durch Pandemie getrieben wurde Druck.
Selbst die Getränkeroutine vor der Ankunft, die ein Markenzeichen der First- und Business-Class ist, wurde überarbeitet. Viele Fluggesellschaften begannen vor der Abreise Getränkebestellungen über ihre mobilen Apps zu erbitten, so dass die Kabinenbesatzung ein abgedecktes Getränk ohne das Gespräch von Angesicht zu Angesicht liefern konnte, das einst die Begrüßung auszeichnete. Während einige Passagiere den Verlust der persönlichen Interaktion beklagten, erlebten die Fluggesellschaften einen messbaren Rückgang der Servicebeschwerden, da die Angst vor der Virusübertragung zum Hauptanliegen der Kunden wurde.
Verpackung, Hygiene und der Aufstieg des „Sicherheitssiegels
Die visuelle Sprache der Lebensmittelsicherheit veränderte sich dramatisch. Die Passagiere sahen keine unverpackten Muffins mehr oder offene Körbe mit Brötchen, sondern jedes essbare Produkt kam in einer manipulationssicheren Verpackung, die mit Hygienegarantien bedruckt war. Begriffe wie "zur Sicherheit versiegelt" oder "sterilisierte Verpackung" erschienen auf Verpackungen, die manchmal selbst vor dem Vertrieb desinfiziert wurden. Das war kein leeres Marketing: Es ging um ein konkretes psychologisches Bedürfnis der Passagiere, die das Gefühl hatten, dass das, was sie konsumierten, vor der Kabinenumgebung geschützt war.
Der Getränkeservice passte sich ebenfalls an. Statt Getränke aus großen Gemeinschaftsflaschen zu schütten, zogen die Fluggesellschaften zu Ein-Serven-Dosen und Miniatur-Weinflaschen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, offene Container zu handhaben, und die Passagiere können ihre Getränke selbst öffnen, was die Touchpoints weiter reduziert. Auch beim Wasser stellten viele Fluggesellschaften kleine, mit Folie verkleidete Flaschen bereit, anstatt aus einem Krug zu schütten. Bei einigen US-Fluggesellschaften wurden Spirituosen durch vorgemischte Cocktails in versiegelten Dosen ersetzt, was nicht nur die Hygiene verbesserte, sondern auch das Inventar vereinfachte.
Die Betonung der Einwegverpackungen hat Umweltbedenken hervorgerufen, und die Industrie musste ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Nachhaltigkeit finden. Airlines wie Air France‐KLM, die sich vor der Pandemie für die Reduzierung von Einwegkunststoffen einsetzten, hatten zunächst Probleme. Bis 2022 entstanden neue biobasierte und kompostierbare Verpackungen, die mit antimikrobiellen Beschichtungen behandelt werden konnten und beide Anforderungen erfüllten. Die Pandemie beschleunigte die Investitionen in diese Materialien, und heute ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Salatschüssel aus Zuckerrohrfasern mit einem Etikett versehen ist, das sicherstellt, dass sie unter aseptischen Bedingungen hergestellt wurde.
Spezielle Mahlzeiten und diätetische Anforderungen
Für Passagiere mit religiösen, medizinischen oder allergenbedingten Ernährungsbedürfnissen erschwerte die Pandemie eine bereits schwierige Erfahrung. Spezielle Mahlzeitenanfragen, die typischerweise eine vorherige Ankündigung und ein sorgfältiges Galeerenhandling erfordern, wurden bei vielen Fluggesellschaften zunächst ausgesetzt. Da die Fluggesellschaften die Komplexität reduzieren wollten, verschwanden vegetarische, halal-, koschere und glutenfreie Optionen vollständig aus der Kurzstrecke und wurden auf Langstrecken stark eingeschränkt.
Mit der Zeit haben die Fluggesellschaften diese Dienste wieder eingeführt, jedoch unter strengeren Protokollen. Sondermahlzeiten wurden nun doppelt eingewickelt und in speziellen Kompartimenten isoliert, um Querkontakte zu vermeiden. In einigen Fällen wurde die Mahlzeit dem Passagier übergeben, der noch in seiner Außenverpackung versiegelt war, und der Passagier musste das Etikett lesen, um zu bestätigen, dass es korrekt war, was die Besatzung aus der Verifizierungskette entfernte. Einige Fluggesellschaften, wie z.B. Singapur Airlines, ging noch weiter und erlaubte den Passagieren, das Etikett zu fotografieren und es im Zweifelsfall in Echtzeit an den Kundendienst zu senden. Dies mag sich zwar unpersönlich angefühlt haben, war aber eine pragmatische Antwort auf das Risiko von Besatzungsfehlern in einer Hochdruckküche, die unter Infektionskontrollbedingungen betrieben wird.
Für Menschen mit schweren Nahrungsmittelallergien hat die reduzierte Serviceumgebung paradoxerweise einige Vorteile geschaffen. Mit weniger Artikeln, die serviert werden, und weniger Galeerenaktivität insgesamt, verringerte sich die Wahrscheinlichkeit einer Allergenkreuzkontamination. Mehrere Interessengruppen stellten fest, dass das vereinfachte, versiegelte Mahlzeitmodell einen positiven Präzedenzfall für das zukünftige Allergiemanagement auch nach dem Abklingen der Pandemie darstellen könnte.
Regionale Variationen: Wie sich die Politik weltweit divergierte
Nicht alle Regionen haben das gleiche Spielbuch übernommen, kulturelle Normen, Regierungsmandate und die Wettbewerbslandschaft haben auffallend unterschiedliche Ansätze hervorgebracht.
Nordamerika
Die US-amerikanischen und kanadischen Fluggesellschaften gehörten zu den aggressivsten Fluggesellschaften, die den Service eingestellt haben. Delta hat im Juni 2020 den gesamten Alkohol auf Inlandsflügen in der Hauptkabine eingestellt, nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, um die Nichteinhaltung von Masken im Zusammenhang mit Vergiftungen zu reduzieren. American Airlines und Southwest haben die meisten Snacks und Getränke auf Flügen unter 2.200 Meilen auf Wasser und Saft reduziert. Die frühen Richtlinien der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention, die einen längeren engen Kontakt als primäre Übertragungsroute betonten, beeinflussten diese Entscheidungen stark. Bis zum Sommer 2021, als die Impfraten stiegen, waren die meisten Inlandsdienste zurückgekehrt, aber mit einer bemerkenswerten Fortsetzung von vorverpackten Snackangeboten anstelle von offenen Körben.
Europa
Europäische Fluggesellschaften fielen in zwei Lager: diejenigen, die den gesamten Service vorzeitig eingestellt und dann schrittweise wiederhergestellt haben, und Low-Cost-Carrier, die eine Geschäftsmöglichkeit in kontaktloser Vorbestellung sahen. EasyJet zum Beispiel schwenkte schnell auf eine vollständig digitale Bestellplattform und verzeichnete einen Anstieg des Bordverkaufs, da Passagiere, die den Wagen vielleicht früher übersprungen hatten, jetzt vor der Abreise bestellten, um Warteschlangen zu vermeiden. Flaggschiffgesellschaften wie Lufthansa und British Airways behielten einen modifizierten Service auf intereuropäischen Strecken bei, der oft ein "Tray of the Day" -Konzept in der Business Class bot, das die Interaktion der Besatzung minimierte. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) gab Richtlinien heraus, die die Belüftung über die Oberflächenübertragung stellten, was den Fluggesellschaften etwas Vertrauen gab, um den Service früher als die US-amerikanischen Kollegen wiederherzustellen, sofern Masken getragen wurden.
Asien und Naher Osten
Asiatische Fluggesellschaften, von denen viele schon einmal Epidemien erlebt hatten (SARS, MERS), ergriffen von Anfang an strenge Maßnahmen. Fluggesellschaften wie Cathay Pacific und ANA haben von Anfang an ein Thermoscreening für Catering-Mitarbeiter durchgeführt, Self-Service-Buffets in Lounges eliminiert (eine Praxis, die einige dauerhaft beibehalten haben) und verlangten, dass die Besatzungen lange nach der Entspannung der westlichen Fluggesellschaften volle PSA tragen mussten. Paradoxerweise investierten sie, weil asiatische Fluggesellschaften den Flugdienst oft als Luxusunterscheidungsmerkmal betrachteten, kreativ in die Wiederherstellung von Premium-Elementen. Qatar Airways startete beispielsweise eine vollständig geimpfte Crew-Initiative und stellte bis Mitte 2021 einen mehrgängigen Mahlzeitenservice in der Business Class wieder her, wobei jeder Kurs einzeln überzogen und abgedeckt war. Nahost-Fluggesellschaften lehnten sich stark auf die Luft-Boden-Konnektivität, so dass Passagiere Mahlzeiten vorwählen, Menüs streamen und sogar zusehen konnten ein Koch bereitet das Gericht aus einem aufgezeichneten Video vor, um ein Gefühl für den Anlass zu erzeugen.
Low-Cost Carrier weltweit
Billigfluggesellschaften, die sich in der Vergangenheit auf Nebeneinnahmen aus dem Verkauf von Lebensmitteln verlassen haben, standen vor einem Rätsel. Mit der Verringerung des Service verloren sie einen Gewinnstrom. Einige, wie AirAsia, reagierten mit lokalen Lieferplattformen, indem sie vorbestellte Mahlzeitenpakete mit Waren anboten, wodurch das Rückenlehnenmenü zu einem digitalen Marktplatz wurde. Andere motten einfach ihr Catering ein und sagten den Passagieren, sie sollten ihre eigenen Lebensmittel mitbringen - eine Botschaft, die kurz mit der öffentlichen Gesundheitsberatung übereinstimmte, später jedoch einen heiklen Marketing-Pivot erforderte, wenn die Dienste zurückkehrten.
Passagieranpassung und die BYO-Kultur
Ein unbeabsichtigter Kulturwandel war der Aufstieg des „Bring your own-Ansatzes. Als Fluggesellschaften die Passagiere aktiv dazu ermutigten, ihre eigenen Snacks und Wasserflaschen zu packen, setzte sich eine neue Selbstversorgung durch. Flughäfen verzeichneten einen Anstieg des Verkaufs von Mahlzeitenangeboten und Reisende wurden einfallsreicher. Viele Passagiere kamen mit ihren eigenen isolierten Flaschen am Gate an, kauften überteuerte, aber beruhigend versiegelte Sandwiches bei Hudson News oder trugen sogar aufwendige Picknick-Setups. Flugrezensionsblogger bewerteten Fluggesellschaften nicht auf ihre Bordküche, sondern darauf, wie gut sie eine BYO-Umgebung unterstützten - wie zum Beispiel ausreichend Platz für Tabletttische oder klare Anweisungen, wann Masken gesenkt werden könnten.
Dieses Verhalten verflüchtigte sich nicht, sobald der Service wieder aufgenommen wurde, sondern wurde vielschichtiger: Selbst auf Flügen, auf denen eine vollständige Mahlzeit angeboten wurde, brachten viele Passagiere weiterhin ihre eigenen Backup-Snacks mit, teils aus Gewohnheit und teils aus anhaltender Umsicht. Die Luftfahrtindustrie, die sich immer wieder anpassen konnte, begann, Premium-Picknickpakete zu vermarkten, die Passagiere vorbestellen und an Bord nehmen konnten, und vermischte den BYO-Trend mit einer Einnahmemöglichkeit.
Die Rückkehr von heißen Mahlzeiten und erweiterten Service
In der zweiten Hälfte des Jahres 2022, als die internationalen Grenzen vollständig wieder geöffnet wurden und die Impfraten in vielen Märkten anstiegen, begannen die Fluggesellschaften, die Warmmahlzeiten wiederherzustellen - wenn auch nicht immer in präpandemischer Form. Auf transkontinentalen Flügen in den USA führten Delta und JetBlue wieder Mahlzeiten in Premiumkabinen ein, die jetzt in geschlossenen Containern mit der Option eines "Dine-on-Demand" -Zeitplans serviert wurden, der die Massenbewegung der Crew reduzierte.
Die Rückkehr von Alkohol war besonders symbolisch. Deltas „Alkoholverbot wurde zu einem Symbol für die damalige Zeit, und als die Fluggesellschaft es 2022 für die inländische erste Klasse hob, wurde es als Meilenstein abgedeckt. Andere Fluggesellschaften folgten, obwohl viele eine Politik der Beschränkung von Getränken auf eine pro Servicerunde beibehielten, um sowohl die Einhaltung einer klaren Maske zu gewährleisten als auch die Interaktionszeit zu verkürzen.
Dennoch war der Service nicht ganz so, wie er war. Das mehrgängige, zweistündige Essenserlebnis in internationalen Premiumkabinen wich einem komprimierten, aber dennoch eleganten Angebot: Ein Salat, ein Hauptgericht und ein Dessert konnten auf einem einzigen großen Tablett ankommen, elegant plattiert, aber unter Kuppeln, wobei der Flugbegleiter sofort nach dem Aufstellen wegging. Der soziale Aspekt der gemeinsamen Brotkörbe und der zirkulierenden Gebäckplatten war weg, ersetzt durch einzeln verpackte Portionen, die im eigenen Tempo des Passagiers konsumiert werden konnten.
Dauerhafte Veränderungen: Was hier zu bleiben ist
Die Pandemie ging zurück, aber viele ihrer Serviceinnovationen zeigten einen nachhaltigen Wert, entweder für die Hygiene oder für die betriebliche Effizienz.
- Digitale MenüsQR-Codes und appbasierte Bestellungen sind jetzt bei den meisten Carriern fester Bestandteil, reduzieren die Druckkosten und ermöglichen dynamische Updates.
- Versiegelte EinspeisegetränkebehälterMiniatur-Weinflaschen und Cocktails in Dosen sind zur Norm geworden, nicht nur für die Hygiene, sondern auch, weil sie leichter zu lagern und zu servieren sind.
- Vorbestellte Mahlzeiten: Auch bei Full-Service-Fluggesellschaften können Passagiere ihre Mahlzeiten vor dem Abflug online auswählen und bezahlen, was ihre Auswahl garantiert und den Galeerenabfall reduziert.
- Kontaktlose ZahlungBargeld ist am Himmel fast ausgestorben; sogar Kippen, wo erlaubt, bewegt sich in Richtung Digital.
- Vereinfachte Arbeitsabläufe in GaleerenDie Pandemie lehrte die Fluggesellschaften, dass ein abgespeckter Service die Kunden immer noch zufrieden stellen könnte, wenn er gut ausgeführt wird, und einige haben die schlanken Prozesse beibehalten, um die Arbeitsbelastung der Besatzung bei kürzeren Flügen zu reduzieren.
Auch in den Airline-Lounges gab es dauerhafte Veränderungen. Buffet-Spreads, einst ein Markenzeichen auch mittelgroßer Lounges, wurden an vielen Orten durch vorportionierte, verpackte Artikel ersetzt, die in einzelnen Fächern ausgestellt wurden. Einige Premium-Lounges, wie das Virgin Atlantic Clubhouse in London, verlagerten sich auf ein Tischservice-Modell mit QR-basierter Bestellung, was die Gäste so sehr schätzten, dass die Änderungen lange nach dem Ende der Beschränkungen blieben.
Was Sie im Jahr 2024 und darüber hinaus erwarten können
Ab 2025 hat sich die Airline-Lebensmittel- und Getränkelandschaft in einen Hybridstaat eingelebt. Passagiere eines Fluges von Chicago nach London können eine warme Mahlzeit erwarten, die aber in einer versiegelten Box oder unter einem Deckel ankommt, mit einer persönlichen Flasche Wein und einem steril verpackten Dessert. Auf einem 90-minütigen Sprung zwischen europäischen Hauptstädten erhalten sie vielleicht nichts anderes als eine Flasche Wasser und eine abgepackte Müslibar. Die Ära des Snackkorbs „Wählen Sie sich Ihren eigenen Genuss in der Business Class ist bei vielen Fluggesellschaften für immer vorbei – ersetzt durch ein standardisiertes, versiegeltes Angebot.
Gesundheitsbehörden wie die CVD und ECDC Die Passagiere können nun eine klare Kennzeichnung darüber erwarten, wie jeder Gegenstand gehandhabt wurde, prominente Händedesinfektionsstationen in der Nähe von Galeeren und eine Kabinenbesatzung, die es vermeidet, persönliche Gegenstände zu berühren, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. In vielen Kabinen hält das Mantra "Wir platzieren, Sie nehmen" an - Crew-Set-Items auf dem Tabletttisch, und der Passagier nimmt sie ab.
Für diejenigen, die Flugreisen planen, ist es nach wie vor unerlässlich, die Website einer Fluggesellschaft vor dem Abflug zu überprüfen. Die meisten Fluggesellschaften unterhalten jetzt eine eigene Seite, auf der ihre aktuellen Mahlzeiten nach Route und Kabinenklasse beschrieben werden, und viele ermöglichen es den Passagieren, Mahlzeiten vorbestellen, um die Verfügbarkeit zu gewährleisten. Letztendlich ist das Erbe der Pandemie bei Bordrestaurants eine durchdachte Reduktion und hygienische Weiterentwicklung. Während die Romantik der Full-Service-Galleys etwas abgeschwächt hat, sorgte die Fähigkeit der Branche, sich zu drehen, dafür, dass eine sichere Mahlzeit auf 35.000 Fuß möglich blieb - und in vielerlei Hinsicht intelligenter als je zuvor.